Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) – B2B
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Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Geschäftsbeziehungen zwischen
Patrick Hüter, Freiberufler
c/o Gutenberg Digital Hub
Taunusstraße 59–61
55118 Mainz
(nachfolgend „Auftragnehmer“)
und seinen Auftraggebern.
Die AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB. Entgegenstehende, abweichende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich in Textform (z. B. per E‑Mail) zugestimmt.
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Vertragsschluss
Die Buchung von Seminaren, Workshops, Projekten oder Beratungsleistungen erfolgt über das Online-Formular, per E‑Mail oder durch einen gesonderten schriftlichen Vertrag. Mit der Buchung gibt der Auftraggeber ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt mit der schriftlichen oder elektronischen Bestätigung durch den Auftragnehmer zustande.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich zur Vertragsdurchführung und im Einklang mit der Datenschutzerklärung des Auftragnehmers.
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Leistungsumfang bei Projekten
Ändert sich im Verlauf eines Projektes der Umfang der vereinbarten Leistungen (z. B. Anzahl von Beratungs- oder Workshoptagen), so wird der tatsächlich erbrachte Leistungsumfang abgerechnet. Änderungen des Leistungsumfangs bedürfen der vorherigen Abstimmung in Textform (z. B. per E‑Mail).
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Vergütung und Fälligkeit
Sofern nicht anders vereinbart, sind Rechnungen innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Maßgeblich ist der Zahlungseingang auf dem angegebenen Konto.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen gemäß § 288 Abs. 2 BGB.
Abweichend hiervon gelten bei einer vom Auftragnehmer ausdrücklich bestätigten Terminverschiebung die in Ziffer 5 geregelten Fälligkeiten und Vorauszahlungen.
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Stornierung und Terminverschiebung durch den Auftraggeber
Eine Stornierung von vereinbarten Leistungen ist nur in Textform möglich.
Bei einer Stornierung mehr als 30 Kalendertage vor dem vereinbarten Termin werden 50 % des vereinbarten Honorars als Ausfallhonorar fällig.
Bei einer Stornierung ab 30 Kalendertagen vor dem vereinbarten Termin wird das volle vereinbarte Honorar als Ausfallhonorar fällig.
Dem Auftraggeber bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Vereinbarte Termine sind verbindlich. Ein Anspruch des Auftraggebers auf Verschiebung eines bereits verbindlich vereinbarten Termins besteht nicht.
Auf Wunsch des Auftraggebers kann der Auftragnehmer in begründeten Ausnahmefällen einer einmaligen Terminverschiebung zustimmen. Die Entscheidung hierüber liegt beim Auftragnehmer und setzt voraus, dass der Wunsch nach Terminverschiebung mehr als 30 Kalendertage vor dem vereinbarten Termin in Textform mitgeteilt wird und für einen geeigneten Ersatztermin entsprechende Kapazitäten des Auftragnehmers verfügbar sind.
Im Falle einer vom Auftragnehmer ausdrücklich bestätigten Terminverschiebung werden 50 % des für die verschobene Leistung vereinbarten Honorars zum ursprünglich vereinbarten Leistungstermin als Vorauszahlung fällig. Die Vorauszahlung wird vollständig auf das Honorar für die spätere Durchführung der Leistung angerechnet.
Der Ersatztermin wird individuell zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer vereinbart. Eine weitere Verschiebung des bereits einmal verschobenen Termins ist ausgeschlossen.
Innerhalb von 30 Kalendertagen vor dem vereinbarten Termin ist eine Terminverschiebung ausgeschlossen.
Wird ein bereits verschobener Termin später endgültig storniert, gelten die vorstehenden Stornierungsregelungen. Bereits geleistete Vorauszahlungen werden auf ein hiernach geschuldetes Ausfallhonorar angerechnet.
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Absage durch den Auftragnehmer / Ersatzreferent
Der Auftragnehmer ist berechtigt, Leistungen aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit, höhere Gewalt oder sonstige nicht vorhersehbare Ereignisse) abzusagen. Bereits geleistete Zahlungen werden unverzüglich erstattet.
Weitergehende Schadensersatzansprüche bestehen nur bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten des Auftragnehmers. Bei Ausfall des Auftragnehmers ist dieser berechtigt, einen fachlich gleichwertigen Ersatzreferenten einzusetzen.
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Teilnahme und Eigenverantwortung
Die Teilnahme an Seminaren, Workshops und sonstigen Angeboten erfolgt auf eigene Verantwortung. Die angebotenen Leistungen stellen keine medizinische, therapeutische oder psychologische Behandlung dar und ersetzen diese nicht.
Teilnehmende sind verpflichtet, ihre körperlichen und psychischen Voraussetzungen eigenverantwortlich zu prüfen und gegebenenfalls vor Teilnahme ärztlichen Rat einzuholen.
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Haftung
Der Auftragnehmer haftet uneingeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
Eine Haftung für Schäden im Zusammenhang mit der An- und Abreise sowie für Handlungen Dritter ist ausgeschlossen.
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Foto‑, Audio- und Videoaufnahmen
Audio- und Videoaufnahmen durch Teilnehmende sind nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung des Auftragnehmers in Textform zulässig. Private Fotos dürfen angefertigt werden; eine Veröffentlichung bedarf der vorherigen Zustimmung des Auftragnehmers.
Foto‑, Audio- oder Videoaufnahmen durch den Auftragnehmer erfolgen ausschließlich auf Grundlage einer gesonderten Einwilligung der betroffenen Personen gemäß den Vorgaben der DSGVO.
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Urheberrecht und Nutzungsrechte
Sämtliche Seminarunterlagen, Inhalte, Videos und Materialien sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weitergabe, Vervielfältigung, Veröffentlichung oder Nutzung für eigene Veranstaltungen oder sonstige Zwecke ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Auftragnehmers unzulässig.
Eine Übertragung von Nutzungsrechten findet nicht statt.
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Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – Frankfurt am Main.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.